SDK (Software Development Kit)

Ein SDK (Software Development Kit) ist ein fertiges Paket aus Code-Bibliotheken, Werkzeugen und Dokumentation, das eine API für eine Programmiersprache in Funktionen verpackt. Statt rohe HTTP-Anfragen zu schreiben, rufen Entwickler fertige Funktionen auf.

Was ist ein SDK?

Ein SDK (Software Development Kit) ist ein fertiges Paket aus Code-Bibliotheken, Werkzeugen und Dokumentation für eine Programmiersprache. Es verpackt eine API in Funktionen, die Entwickler direkt aufrufen. Statt HTTP-Anfragen von Hand zu bauen, JSON-Antworten auszulesen und Fehler selbst abzufangen, genügt eine Zeile wie client.messages.send(). Den Rest erledigt das SDK.

Es gibt zwei Spielarten. Ein schlankes SDK bildet die Endpunkte der API eins zu eins ab und ergänzt vor allem Typen. Ein umfangreiches SDK bringt zusätzlichen Komfort mit, etwa automatische Wiederholungen, Paginierung oder die Prüfung von Webhook-Signaturen. Jedes SDK ist an eine Sprache gebunden: Wer Entwickler in Python, JavaScript und PHP bedienen will, muss drei getrennte Pakete bauen und pflegen.

SDK oder direkt die REST API?

Ein SDK ist immer eine Schicht über einer API, meist einer REST API. Beide Wege führen zum selben Ergebnis. Der Unterschied liegt im Aufwand:

  • Mit SDK: schneller Einstieg, typisierte Funktionen und weniger Fehler im Code. Dafür sind Sie darauf angewiesen, dass der Anbieter das Paket für Ihre Sprache und Version aktuell hält.
  • Direkt per REST: funktioniert in jeder Sprache, die HTTP-Anfragen senden kann, ganz ohne Zusatzpaket. Sie sehen genau, was übertragen wird, schreiben Authentifizierung, Fehlerbehandlung und Wiederholungen aber selbst.

Für die meisten Messaging-Integrationen reichen wenige direkte REST-Aufrufe: anmelden, Nachricht senden, Statusmeldungen empfangen. Viele Teams verzichten deshalb ganz auf SDKs oder erzeugen sich ihren eigenen Client aus der API-Beschreibung.

Eigener Client aus einer OpenAPI-Spezifikation

Viele APIs veröffentlichen eine OpenAPI-Spezifikation: eine maschinenlesbare Datei, die jeden Endpunkt, jeden Parameter und jede Antwort beschreibt. Aus dieser Datei holen Sie sich vieles, was ein SDK bietet, ohne auf ein offizielles Paket zu warten:

  • Client-Code erzeugen: Werkzeuge wie OpenAPI Generator erstellen aus der Spezifikation einen typisierten Client für Ihre Sprache.
  • In API-Tools testen: Postman, Insomnia oder Bruno importieren die Spezifikation. So probieren Sie jeden Endpunkt aus, bevor Sie Code schreiben.
  • KI-Coding-Tools nutzen: Assistenten wie Claude Code, Cursor oder GitHub Copilot lesen Spezifikation und Dokumentation und schreiben den Integrationscode für Ihren Stack.

SDKs bei SendSeven

SendSeven bietet keine Sprach-SDKs für die REST API. Das einzige SDK ist das Push-SDK: ein kleines Code-Snippet, mit dem Sie Browser-Push-Benachrichtigungen auf Ihrer eigenen Website einbinden. Für alles andere verbinden Sie sich direkt mit der REST API, mit diesen Hilfen:

  • OpenAPI-Spezifikation: Client-Code erzeugen oder in Insomnia und Bruno importieren.
  • Postman-Collection: fertige Anfragen zum Ausprobieren der Endpunkte.
  • Doku für KI-Coding-Tools: Jede Seite auf docs.sendseven.com gibt es auch als Markdown, dazu einen fertigen Prompt für Claude Code, Cursor und GitHub Copilot.
  • MCP-Server: KI-Agenten wie Claude arbeiten direkt mit SendSeven.
  • Ohne Code: Zapier, Make und n8n verbinden SendSeven ohne Programmierung mit anderen Tools.

Die Anmeldung läuft über einen API Key, den Sie als Bearer-Token mitsenden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie im Leitfaden zur API-Authentifizierung, alle Endpunkte in der Entwickler-Dokumentation.